Johannes Grützke

Grützke wurde 1937 in Berlin geboren. 1957 bis 1964 an der Hochschule für Bildende Künste (Berlin) bei Hans Orlowski, danach als Meisterschüler von Peter Janssen. 1962 Schüler von Oskar Kokoschka. 1973 Mitbegründer der Schule der neuen Prächtigkeit. 1979 Beginn der langjährigen Zusammenarbeit mit dem Regisseur Peter Zadek. 1985 bis 1988 dessen Künstlerischer Berater am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. 1976/1977 Gastdozent an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. 1992 bis 2002 Professor für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg.

Als Maler, Zeichner und Druckgraphiker schafft Grützke seit den sechziger Jahren ein Werk, das durch seine Konsequenz ebenso beeindruckt wie durch die Wahl seiner Motive und die souveräne Handhabung der Techniken. In seiner am Gegenständlichen orientierten Kunst geht es ihm darum, eine Idee malerisch so umzusetzen, als sei sie der Wirklichkeit entsprungen. Für Grützke wird damit das Erdachte möglich gemacht. Sein vielleicht bekanntestes Werk ist die großartige und doch gänzlich unpathetische malerische Ausgestaltung der Rotunde in der Frankfurter Paulskirche.

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